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  1.                                                                                                                                                                                                               

            

                                                    


      

     DIE GESCHICHTE VON BETHAUSEN

    Die Entstehungsgeschichte der Gemeinde unterscheidet sich von jener der meisten Banater Ortschaften

    durch die Tatsache, dass Bethausen über hundert Jahre später gegründet wurde. Die Gründer kamen

    aus der Großgemeinde Zichydorf und waren deutsche Siedler, die dort keinen Grund und Boden mehr

    erhalten konnten. Sie bildeten im Jahre 1881 eine Gruppe, die zum weiterziehen anregte.

    An der Spitze dieser Bewegung stand : F Guldin, dem sich junge arbeitsfähige Männer wie z.B

    Michael Butto, Jakob Bär, Peter Schönherr, Michael Niessner,Thobias Kapitän usw.

    und andere anschlossen. Der damalige Güterdirektor Graf Bethlen gab diesen Siedler Feld neben der

    Ortschaft Cladova .Es entstand eine neue Ortschaft , die den Namen Bethlenhaza ( " Bethlen" nach Graf

    Bethlen, "haza"=ungarisch: Heim ,Haus) bekam. Die Siedler waren ursprünglich nur Deutsche und

    stammten hauptsächlich aus Schwaben, dem Elsass, aus Lothringen und Böhmen. Am 5 März 1883

    kam der erste Zug mit Einwanderer an und am 10 März der zweite.Die neue Heimat bot ein trostloses Bild.

    Vom Bahnhof bis zur Bega befand sich ein Wald der Hosiak genannt wurde.In den Jahren danach hatte

    man den Wald gefällt und das Holz Flößen auf der Bega nach Temeschburg gebracht. Diese Arbeit

    dauerte 15 Jahre lang.Da es bei Ankunft noch winterlich kalt war, musste man in dem nächstgelegenen

    Dorf Cladova Unterkunft und Herberge suchen.Die ersten größeren Bauten, die man errichtet hatte, waren

    die Schule (1884/1885), die Kirche (1885), das Postamt (1896), die Wassermühle (Fam .Raz), die große

    Mühle (Fam.Griesbach), die Brücke über Bega (1900). Mitte der zwanziger Jahre bestand die Gemeinde

    Bethausen aus drei parallelen breiten Gassen mit einen schönen Platz in der Dorfmitte, wo auch die

    Kirche stand .Die Zahl der der Häuser betrug 179, die von 200 Familien bewohnt wurden. Die Bevölkerung

    beschäftigte sich mit Ackerbau und Viehzucht. Außerdem waren Handwerker in hoher Zahl vertreten.

    Im Jahre 1925 wurde Bethausen in den Kreis des "Deutsch-Schwäbischen Kulturverbandes " und der

    "Deutschen Volksgemeinschaft " aufgenommen.

     

    Tracht und Mundart

    Die Bethausener Tracht war schon bei der gründung des Ortes nicht einheitlich, da die Siedler

    aus verschiedenen Ortschaften stammten und somit auch verschiedenen Volksstämmen angehörten.

    So hat sich auch der Dialekt aus dem Zusammenschmelzen der Dialekte verschiedener Herkunftsge-

    biete entwickelt. Dazu haben das Schwäbische, Lothringische,Bayerische und das Böhmische

    beigetragen.

     

                                              Das Ansiedler Lied von Bethausen.

     

    Wir ziehen in weiter Ferne,                       Bei Cladova an der Grenze           "  Bethlenhaz" mit Namen

    Wohl über Berg und Tal,                            Ist unser Aufenthalt,                          Es ist unser schöner Ort,

    Am Wald lassen wir uns nieder,                Dort bauen wir unsre Häuser           Welchen Graf Bethlen gegeben,

    Dort sang die Nachtigall.                            Wo einmal war der Wald.                   Er taufte uns den Ort.

      

    Graf  Bethlens feine Ehre,                          Wir danken Gott und König,              Wer hat denn dieses Liedchen,

    Franz Gulbing feine Müh,                           Der uns gegeben hat.                        So schön, so fein erbracht ?

    Denen wir zu verdanken haben,                Wir wollen hir verbleiben,                 Adam Schönherr mit Name,

    Belohne es Gott für sie                               Bis in das kühle Grab.                        Um ein Uhr Mitternacht.

                                            

                                                          OH, BANAT !

     

       Oh, Banat du schöne Landschaft                 Doch es kamen jetzt die Zeiten

       Sei gegrüßet immer fort,                               Wo wir Zieh'n in fremdes Land,

       Wo gelebten wir in Freundschaft                  Heimweh wird uns stets begleiten               

       In den stillen Heimatort.                                Alles ist uns unbekannt.

     

                                                        

        Guter Vater hoch dort oben                          Uns're Kirche bleibt ganz einsam

        Freien Willen haben wir,                              Alle Bänke stehen leer,

        Darum lasst uns Menschen loben               Wo gesessen wir gemeinsam

        Bis wir finden hin zu dir.                              Seit Jahrhunderten schon her.

     

                                                                                                          

     

         Von der Orgel auf dem Chor                        Auch den Ahnen gegenüber

         Hört man längst kein Orgelklang,                Haben wir die Pflicht erfüllt,

         Doch erklinget noch hervor                          Anstatt Blumen auf den Gräbern

         Unser Kirchenchor Gesang.                         Sind sie in Beton gehüllt.

     

                                             

     

     

     

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

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